"Donde hay poca justicia es un peligro tener razón." - Francisco de Quevedo

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Satzung von MAPU Verein PDF Drucken E-Mail

Satzung von MAPU Verein(Kurzfassung)

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Kapitel I

Bezeichnung, allgemeine Ziele, Sitz und Tätigkeitsbereich

Artikel 1. Mit der Bezeichnung MAPU Verein stellt MAPU einen rechts- und geschäftsfähigen Verein entsprechend der spanischen Gesetzgebung zur Regelung des Vereinsrechts (Ley Orgánica 1/2002, de 22 de marzo und ergänzende Normen) dar. Der Verein ist gemeinnützig, nichtstaatlich, weltlich und von demokratischem und partizipativem Charakter. Er fördert die Gleichheit der Menschen und ist unabhängig von jeglichen politischen, gewerkschaftlichen, unternehmerischen oder religiösen Organisationen.

Artikel 2. Der Verein ist für unbestimmte Zeit gegründet.

Artikel 3. Der Verein verfolgt die folgenden Ziele:

  • Förderung und Durchführung von entwicklungspolitischen Aktionen, Projekten und Programmen zur Stärkung der Gemeinschaft und der Selbstversorgung, um Lebensqualität, Gesundheit, Bildungs- und Kommunikationswesen der einheimischen Bevölkerung zu verbessern und die Entwicklungsmöglichkeiten in den ländlichen Gemeinden auszubauen. Zielgebiet ist in erster Linie das argentinische und chilenische Patagonien, aber auch andere sich entwickelnde Regionen.
  • Durchführung von Aktionen, Projekten und Programmen zu den Themen Bewusstseinsbildung, nachhaltige Entwicklung, Bildung und Gemeinschaft mit dem Ziel, die z. Zt. herrschenden ungerechten Verhältnisse im wirtschaftlichen, handelspolitischen, politischen und sozialen Bereich im Aktionsgebiet des Vereins zu ändern.
  • Förderung des Einsatzes neuer Technologien in den örtlichen Gemeinden, insbesondere Informationstechnologie und Telekommunikation, um sie entwicklungsfördernd nutzen zu können.
  • Überzeugung der einheimischen Bevölkerung zum Einsatz erneuerbarer Energien.
  • Förderung der internationalen Freiwilligenarbeit als Hilfsprogramm für die örtliche Entwicklung und für die Kenntnis und Verbreitung der Realität dieser Zone, sowie die Ausbildung von Freiwilligen.
  • Zusammenarbeit mit Vereinen und Organisationen aus Spanien und anderen Ländern, deren Ziele und Weltanschauungen mit denen des Vereins in Einklang stehen.
Artikel 4. Zur Erreichung dieser Ziele plant der Verein folgende Aktivitäten:
  • Förderung, Auswertung, Organisation und Entwicklung so vieler entwicklungspolitischer Aktivitäten, Aktionen, Programme und Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft und der Selbstversorgung, wie im jeweiligen Aktionsgebiet des Vereins nötig sind.
  • Sensibilisierung der Gesellschaft für die allgemeinen Ziele und Grundsätze des Vereins mit Hilfe von Seminaren, Diskussionen, Workshops, kulturellen Veranstaltungen und anderen Aktivitäten.
  • Informationsveranstaltungen und Aufruf zu Spenden für die Projekte des Vereins
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, unabhängig von deren Sitz, und erforderlichenfalls Teilnahme an Tagungen.
  • Motivation zu freiwilliger Mitarbeit und Teamarbeit auf allen Ebenen des Vereins
  • Durchführung von Solidaritätsprojekten, die sowohl Ausstattung als auch Ausbildung umfassen, um die neuen Technologien der einheimischen Bevölkerung, die bisher keinen Zugang zu ihnen hat, verfügbar zu machen.
  • Unterstützung bei der Bildung, dem Erwerb, der Ausstattung und der Leitung sozialer und kultureller Zentren unter der Federführung des Vereins

[...]

Kapitel II

Vertretungsorgan - Vorstand

Artikel 6. Der Verein wird durch einen Vorstand von mindestens drei und maximal acht Vereinsmitgliedern geführt und vertreten, welche die Ämter des Präsidenten, des Vizepräsidenten, Schriftführer-Kassenprüfer und – sofern notwendig – weiterer Vorstandsmitglieder tragen.

Alle Ämter des Vorstands werden unentgeltlich geführt. Die einzelnen Ämter des Vorstands werden von der außerordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt und können ebenso widerrufen werden. Eine Wiederwahl ist in unbestimmtem Maße zulässig.

[...]

Artikel 10. Aufgaben des Vorstands:

Die Aufgaben des Vorstands erstrecken sich generell über alle Aktivitäten zur Realisierung der Vereinsziele, deren Autorisierung gemäß der vorliegenden Satzung nicht der Mitgliederversammlung bedarf. Somit gehören zu den speziellen, jedoch nicht ausschließlichen Aufgaben des Vorstands:

  1. Leitung der sozialen Aktivitäten sowie der Wirtschaftsstrategie und Verwaltung des Vereins; in diesem Zusammenhang ebenso die Schließung zweckmäßiger Verträge und die Ausführung entsprechender Handlungen.
  2. Realisierung der notwendigen Anstrengungen und Formalitäten bei öffentlichen Institutionen, Körperschaften oder anderen Personen zur Erzielung von Fördermitteln und anderen Zuschüssen.
  3. Erstellung der Bilanzen und Jahresabschlüsse, sowie deren Vorlage vor der Mitgliederversammlung zum Zwecke der Bewilligung.
  4. Vorschläge über die Höhe der Aufnahmegebühr, regelmäßigen Beiträge und Sonderbeiträge, welche die Mitglieder zu erbringen haben.
  5. Vorsitz der Arbeitsgruppen, welche vom Vorstand selbst mit dem Ziel der Untersuchung und Entwicklung von Projekten mit gemeinem und speziellem Nutzen und unter Einhaltung der internen Vereinsordnung oder der Regelung von Arbeitsgruppen vereinbart und gebildet wurden.
  6. Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder.
  7. Ernennung der Zuständigen für eine jeweilige bestimmte Aktivität des Vereins.
  8. Ausarbeitung der für angebracht erachteten internen Vereinsordnungen und –normen, welche der Mitgliederversammlung zur Bewilligung vorgelegt werden und gegebenenfalls Bewilligung geltender, von den Arbeitsgruppen ausgearbeiteten Ausarbeitungen.
  9. Ausführung der durch die Mitgliederversammlung getroffenen Vereinbarungen.
  10. Jegliche weitere Aufgaben, welche nicht in die ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fällt.

[...]

Kapitel III

Mitgliederversammlung

Artikel 16. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan und wird aus allen Vereinsmitgliedern gebildet.

Artikel 17. Die Tagungen der Mitgliederversammlung können ordentlich wie auch außerordentlich stattfinden. Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins findet einmal jährlich innerhalb der ersten vier Monate nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können den Umständen entsprechend, auf Anraten des Präsidenten, nach Absprache des Vorstands oder auf schriftlichen Antrag von mindestens zehn Prozent der Vereinsmitglieder durchgeführt werden.

Artikel 18. Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich unter Angabe des Tagungsorts, des Datums, der Uhrzeit der Zusammenkunft sowie der Tagesordnung und genauen Informationen über die zu behandelnden Themen. Die Einladung ist den Mitgliedern mindestens 15 Tage vor der geplanten Durchführung der Versammlung zuzusenden, wobei neben dem Termin für die erste Einberufung bereits jener für die zweite Einberufung festgelegt werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass zwischen beiden Terminen mindestens eine Stunde liegen muss.

Artikel 19. Die erste Einberufung der ordentlichen sowie außerordentlichen Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn an ihr mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder teilnehmen, die zweite Einberufung bei jeglicher Anzahl an stimmberechtigten Mitgliedern.

Vereinbarungen erfolgen nach einfacher Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Personen, wobei die Anzahl der Zustimmungen jene der Gegenstimmen überwiegen muss. Unausgefüllte Stimmzettel und Stimmenthaltungen werden bei dieser Auszählung nicht einbezogen.

Eine qualifizierte Mehrheit, welche vorliegt sobald die Anzahl der Zustimmungen die Hälfte aller anwesenden oder vertretenen Personen übertrifft, ist notwendig bei:

  1. Ernennung des Vorstands und der Verwaltung.
  2. Vereinbarungen zur Gründung eines Vereinsbündnisses oder der Einbindung in ein bereits bestehendes Bündnis.
  3. Bereitstellung oder Veräußerung von Vermögensgegenständen des Vereins.
  4. Veränderung der Vereinssatzung.
  5. Auflösung des Vereins.
Artikel 20. Sofern eine Zusammenkunft der Mitgliederversammlung nicht möglich ist, kann der Vereinsvorstand eine virtuelle Mitgliederversammlung einberufen. In Bezug auf die Beschlussfähigkeit und Abstimmung gelten dabei dieselben Bestimmungen wie bei der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung, hinsichtlich der Einberufung und des Stimmverfahrens sind die folgenden Regelungen zu beachten.
  1. Virtuelle Mitgliederversammlungen werden per Mail an den Mitliederverteiler einberufen, unter Angabe der Tagesordnung und Erläuterungen zu den Punkten, welche diskutiert und abgestimmt werden sollen. Die zu treffende Vereinbarung wird dabei konkret festgehalten.
  2. Während einer Zeit von 15 Kalendertagen werden die Vorschläge per E-Mail oder anderen dem Sekretariat vorliegenden virtuellen Medien innerhalb des Mitgliederverteilers diskutiert.
  3. Nach diesen 15 Kalendertagen findet während fünf weiterer Kalendertage die Abstimmung der Mitglieder über die unterbreiteten Vorschläge innerhalb der Tagesordnung statt.
  4. Nach diesen fünf Tagen überprüft der Schriftführer die abgegebenen Stimmen und wertet diese aus, wobei nur jene Mitglieder beschlussfähig sind, welche die Abstimmung vollzogen haben.
Artikel 21. Die Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung:
  1. Gegebenenfalls Bewilligung der Amtsführung des Vorstands.
  2. Prüfung und Bewilligung der Jahresabschlüsse.
  3. Bewilligung oder Verwerfung der Vorschläge des Vorstands bezüglich der Aktivitäten des Vereins.
  4. Festlegung der gemeinen und zusätzlichen Beitragssätze.
  5. Alle weiteren möglichen Aufgaben, welche nicht in den ausschließlichen Zuständigkeitsbereich der außerordentlichen Mitgliederversammlung fallen.
  6. Gegebenenfalls Bewilligung der Vergütung der Mitglieder der Vertretungsorgane des Vereins.
Artikel 22. Die Aufgaben der außerordentlichen Mitgliederversammlung:
  1. Ernennung der Vorstandsmitglieder.
  2. Änderungen in der Vereinssatzung.
  3. Entscheidung über den Ausschluss der vom Vorstand vorgeschlagenen Mitglieder.
  4. Auflösung des Vereins.
  5. Gründung eines Vereinsbündnisses oder Einbindung in ein bereits bestehendes Bündnis.

Kapitel IV

Mitglieder

Artikel 23. Der Erwerb der Mitgliedschaft ist nur für volljährige Personen mit rechtlicher Handlungsfähigkeit möglich, welche die Ziele des Vereins teilen. Der Aufnahmeantrag wird in schriftlicher Form dem Vorstand vorgelegt, welcher – in Abhängigkeit des Einhaltens der in der vorliegenden Satzung festgelegten Voraussetzungen – über dessen Annahme entscheidet. Das Mitgliederverzeichnis nimmt jegliche Aufnahmen oder Austritte von Mitgliedern auf.

Artikel 24. Innerhalb des Vereins existieren die folgenden Mitgliedergruppen:

  1. Gründungsmitglieder sind jene, welche an der Vereinsgründung beteiligt waren. Auf schriftlichen Vorschlag jeglichen Gründungsmitglieds kann dieser Status vom Vorstand – unter Beachtung des entsprechenden Artikels – ebenso an weitere Personen vergeben werden.
  2. Ordentliche Mitglieder sind jene, welche nach der Vereinsgründung beitreten.
  3. Als Ehrenmitglieder können Personen hohen Ansehens ernannt werden, sowie jene welche sich in besonderer Weise um die Würdigung und Entwicklung des Vereins verdient gemacht haben. Die Ernennung der Ehrenmitglieder erfolgt durch (den Vorstand oder die Mitgliederversammlung).
  4. Mitwirkende Mitlieder sind jene, welche durch ihre freiwillige Arbeit an den vom Verein geförderten Aktivitäten, Aktionen, Programmen und Projekten im Aktionsgebiet des Vereins mitarbeiten.

Artikel 25. Die Beendigung der Mitgliedschaft erfolgt aufgrund der folgenden Gründe:

  1. Freiwilliger Austritt, wobei der entsprechende Antrag dem Vorstand schriftlich vorgelegt werden muss.
  2. Nichterfüllen der wirtschaftlichen Pflichten, bei zwei aufeinander folgenden ausstehenden Mitgliedsbeiträgen.
  3. Verwendung vom Namen, Vermögensgegenständen oder Dienstleistungen des Vereins für den persönlichen Nutzen.
  4. Begehen von Aktionen, welche den Vereinszielen in ernsthafter Weise schaden bzw. entgegenwirken oder die Verwaltung des Vereins behindern. In einem solchen Fall wird vor dem Beschluss über den Vereinsausschluss eine Untersuchung eingeleitet, bei der das Sekretariat des Vorstands die aufgedeckten Anschuldigungspunkte gegen das Mitglied darlegt, welches wiederum innerhalb von 30 Tagen Beweisschriften zu seiner Verteidigung vorlegen kann. Jene, die sich auf ungerechte Weise aus dem Verein ausgeschlossen glauben, kann vor der allgemeinen Mitgliederversammlung schriftliche Einspruch erheben, welche ihrerseits den jeweiligen Fall schließt, nachdem sie die aus ihrer Sicht angebrachten Maßnahmen vollzogen hat.
Artikel 26. Ordentliche Mitglieder und Gründungsmitglieder haben die folgenden Rechte:
  1. Teilnahme, im festgesetzten Maße, an jeglichen Aktivitäten, welche vom Verein zur Erfüllung seiner Ziele vorgenommen werden.
  2. Teilnahme an den Versammlungen, mit Sprach- und Stimmrecht.
  3. Wahlberechtigung und Wählbarkeit bei der Vergabe der Vorstandsämter.
  4. Informationszugang über die von den Vereinsorganen getroffenen Vereinbarungen.
  5. Vorschläge an die Vorstandsmitglieder im Bezug auf die bessere Erfüllung der Vereinsziele.
Artikel 27. Gründungsmitglieder und ordentliche Mitglieder haben die folgenden Verpflichtungen:
  1. Erfüllung der vorliegenden Satzung und der gültigen Vereinbarungen der Mitgliederversammlungen und des Vorstands.
  2. Zahlung der festgesetzten Beiträge.
  3. Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und weiteren Veranstaltungen, welche organisiert werden.
  4. Gegebenenfalls Erfüllung der mit dem bekleideten Amt verbundenen Pflichten.
Artikel 28. Ehrenmitglieder haben die gleichen Verpflichtungen wie Gründungsmitglieder und ordentliche Mitglieder, mit Ausnahme der Abschnitte 2) und 4) des vorhergehenden Artikels. Ebenfalls haben sie die gleichen Rechte, mit Ausnahme der Abschnitte 3) und 4) des Artikels 26, wobei eine Teilnahme an den Versammlungen ohne Stimmrecht möglich ist.

Artikel 29. Mitwirkende Mitglieder haben die gleichen Rechten und Verpflichtungen wie Gründungsmitglieder und ordentliche Mitglieder. Zugleich haben sie Recht auf Hilfe und Unterstützung wenn ihre Teilnahme an den Vereinsaktivitäten einen Ortswechsel oder Aufenthalt in den Regionen des Aktionsgebiets des Vereins verlangt.

Artikel 30. Die Beiträge der Mitglieder können folgende Form haben:

  1. Jahresbeitrag, wobei die Höhe durch die Mitgliederversammlung bewilligt werden muss.
  2. Aufnahmegebühr in den Verein, wobei die Höhe durch die Mitgliederversammlung bewilligt und vom Bewerber innerhalb von15 Tagen nach der Genehmigung des Aufnahmeantrags erbracht werden muss.
  3. Sonderbeiträge, welche durch eine Abstimmung der Mitgliederversammlung festgesetzt werden können, wenn diese für die gute Funktionsfähigkeit des Vereins notwenidg sind.
Artikel 31. Die für die Umsetzung der Ziele und Aktivitäten des Vereins vorgesehenen wirtschaftlichen Mittel sind die folgenden:
  1. Aufnahmegebühren, regelmäßige Beiträge und Sonderbeiträge der Mitglieder.
  2. Fördermittel, Nachlässe, Spenden oder Erbschaften, welche der Verein auf legalem Weg durch seine Teilhaber und dritte Personen erhalten kann.
  3. Einnahmen, welche der Verein durch seine zulässigen vom Vorstand vorgenommenen Aktivitäten erhält, welche stets mit den satzungsmäßigen Vereinszielen im Einklang stehen.
  4. Jegliche weitere zulässige Mittel.

[...]